Neujahrswunsch

1. Januar 2020 Aus Von Wandereremitin

 

Neujahrswunsch 2020

Neujahrswunsch 2020

 

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Guten Morgen, geliebte Schwester, geliebter Bruder im Herrn,

 

ich wünsche Dir für das neue Jahr nicht Gesundheit, Frieden und all das, was sonst noch üblicherweise an Neujahr so alles gewünscht wird. Nein, stattdessen rufe ich Dir/uns mit den Worten des Herrn diesen Trost zu: „In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Vgl. Joh 16,33) … Ja, hat ER! Nachweislich! … Deshalb werden wir uns nicht mit Emotionen aufhalten, in welchen der Mensch allzeit den Himmel anschreit, weil er die Pläne Gottes für sich nicht annehmen mag. Nein, wir tun anders: Wir warten nüchtern, still und ruhig auf die Ankunft unseres Geliebten … Wenn wir so tun, tragen wir zum Frieden bei, in jenen Menschenherzen Seiner Gnade. Nicht durch ewige Gebetslitanei am Stück, à la: „Herr gib dies, Herr mach das.“ Von daher wünsche ich Dir/uns – und jedem Menschen Seiner Gnade, das Beste und Einzige, was es wohl auf Erden zu wünschen gibt, neben dem Wunsch, dass „allein Sein Wille geschehe!“, nämlich: „allzeitige Zunahme an himmlischer Erleuchtung!“ Ja, ja, ja und nochmals ja. Mehr braucht es nicht für das Neue Jahr. 

 

PS: Dieses großartige Wunschwort stammt nicht von mir, sondern von Pater Pio. Er hielt diesen Wunsch ebenso für den einzig wünschenswerten überhaupt. Dem stimme ich vollauf zu, denn warum wir so blind einhergehen, liegt ja einzig an der inneren Umnachtung – die halt nur der Erleuchtung bedarf.